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Paläontologie der Wirbeltiere
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Vorwort des Übersetzers:Die moderne Wirbeltierpaläontologie ist ein faszinierender, interdisziplinärer Bereich der Bio- und Geowissenschaften, der sich in den letzten Jahren rasant entwickelt hat.Durch die Feldforschung in aller Welt werden ständig neue, aufregende Fossilien gefunden, die unser Bild von der Evolution der Wirbeltiere ergänzen und neue Aspekte hinzufügen. Aufgrund der Komplexität eines Wirbeltierskelettes liefern besonders Wirbeltierfossilien eine Fülle biologischer Informationen. Dadurch kann für die Wirbeltiere die Phylogenese sehr detailliert analysiert werden.Gleichzeitig lassen sich auch zahlreiche Informationen über die Lebensweise der betreffenden Organismen gewinnen. Dadurch wird die Analyse der Evolution der einzelnen Arten mit ihren unterschiedlichen Anpassungen zu einem wichtigen Forschungsschwerpunkt der Wirbeltierpaläontologie neben der phylogenetischen Systematik. In diesem Bereich liegt die zweite Ursache für die rasche Entwicklung des Fachgebietes, denn das Methodenspektrum wird durch neue technische Entwicklungen ständig erweitert, so dass die Wirbeltierpaläontologie heute in immer stärkerem Maße auf hochtechnologische wissenschaftliche Labors zugreift, um ihre Fragestellungen über die Biologie der fossilen Lebewesen beantworten zu können. So haben zum Beispiel die Bestrahlung mit UV-Licht bestimmter Spektralbereiche und die Röntgentomografie eine Fülle neuer anatomischer Informationen geliefert. Der Einsatz von Computermodellierungen hat bei der biomechanischen Analyse der Laufbewegungen von Dinosauriern sehr viel geholfen und die Isotopenanalyse hat uns zahlreiche Informationen zur Ernährung und zur Biogeografie ausgestorbener Arten beschert. Schließlich hat die DNS-Analyse auch ihre Anwendung in der Paläontologie gefunden, wenngleich sie momentan auf das Quartär beschränkt ist.Auf dem deutschsprachigen Büchermarkt fehlte bisher ein kompaktes Fachbuch zu diesem faszinierenden Wissensgebiet und so entschloss ich mich, das gut verständliche Lehrbuch 'Vertebrate Paleontology' des britischen Wirbeltierpaläontologen und Paläoherpetologen Michael J. Benton ins Deutsche zu übersetzen. Das Buch wendet sich an Studierende der Paläontologie, an Lehrer und an interessierte Laien. Der Stoff ist didaktisch gut aufbereitet und spezielle Themen sind in eigenen Kästen untergebracht, so dass der Text flüssig lesbar bleibt. So werden zu allen wichtigen Tiergruppen ausführliche Kladogramme in den Kästen präsentiert, in welchen eine Fülle von Merkmalen aufgelistet werden. Gleichzeitig zeigt Benton auch die Kontroversen in den phylogenetischen Analysen der verschiedenen Gruppen auf, so dass der Studierende nicht nur einen Einblick in die Argumentationsweise der phylogenetischen Analyse erhält, sondern auch an aktuelle wissenschaftliche Diskussionen herangeführt wird. Insbesondere wird immer wieder der Vergleich zwischen molekulargenetischen Analysen und den herkömmlichen, auf morphologischen Merkmalen beruhenden Verwandtschaftsanalysen gezogen. Zur Orientierung wird am Ende des Buches noch eine Übersicht der Taxa gegeben, die den Prinzipien der phylogenetischen Systematik entspricht und die Verwandtschaftsverhältnisse widerspiegelt.Im Unterschied zu vielen amerikanischen Lehrbüchern bietet sich Bentons Lehrbuch für eine Übersetzung ins Deutsche insofern an, als es auch zahlreiche wichtige europäische Fossillagerstätten berücksichtigt. Somit machte ich mich auf die Suche nach einem mutigen Verleger und fand ihn in Dr. Friedrich Pfeil, der sich schließlich bereiterklärte, die deutsche Version des Lehrbuches herauszugeben. Leider ging die Übersetzungs- und Korrekturarbeit deutlich langsamer voran als geplant, da ich einerseits als Hochschullehrer auch zahlreiche andere Aufgaben zu erfüllen habe und andererseits durch eine schwere Erkrankung, die zwei längere Krankenhausaufenthalte nötig machte, immer wieder die Arbeit aussetzen musste. Deshalb

Anbieter: buecher
Stand: 29.10.2020
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Paläontologie der Wirbeltiere
48,00 € *
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Vorwort des Übersetzers:Die moderne Wirbeltierpaläontologie ist ein faszinierender, interdisziplinärer Bereich der Bio- und Geowissenschaften, der sich in den letzten Jahren rasant entwickelt hat.Durch die Feldforschung in aller Welt werden ständig neue, aufregende Fossilien gefunden, die unser Bild von der Evolution der Wirbeltiere ergänzen und neue Aspekte hinzufügen. Aufgrund der Komplexität eines Wirbeltierskelettes liefern besonders Wirbeltierfossilien eine Fülle biologischer Informationen. Dadurch kann für die Wirbeltiere die Phylogenese sehr detailliert analysiert werden.Gleichzeitig lassen sich auch zahlreiche Informationen über die Lebensweise der betreffenden Organismen gewinnen. Dadurch wird die Analyse der Evolution der einzelnen Arten mit ihren unterschiedlichen Anpassungen zu einem wichtigen Forschungsschwerpunkt der Wirbeltierpaläontologie neben der phylogenetischen Systematik. In diesem Bereich liegt die zweite Ursache für die rasche Entwicklung des Fachgebietes, denn das Methodenspektrum wird durch neue technische Entwicklungen ständig erweitert, so dass die Wirbeltierpaläontologie heute in immer stärkerem Maße auf hochtechnologische wissenschaftliche Labors zugreift, um ihre Fragestellungen über die Biologie der fossilen Lebewesen beantworten zu können. So haben zum Beispiel die Bestrahlung mit UV-Licht bestimmter Spektralbereiche und die Röntgentomografie eine Fülle neuer anatomischer Informationen geliefert. Der Einsatz von Computermodellierungen hat bei der biomechanischen Analyse der Laufbewegungen von Dinosauriern sehr viel geholfen und die Isotopenanalyse hat uns zahlreiche Informationen zur Ernährung und zur Biogeografie ausgestorbener Arten beschert. Schließlich hat die DNS-Analyse auch ihre Anwendung in der Paläontologie gefunden, wenngleich sie momentan auf das Quartär beschränkt ist.Auf dem deutschsprachigen Büchermarkt fehlte bisher ein kompaktes Fachbuch zu diesem faszinierenden Wissensgebiet und so entschloss ich mich, das gut verständliche Lehrbuch 'Vertebrate Paleontology' des britischen Wirbeltierpaläontologen und Paläoherpetologen Michael J. Benton ins Deutsche zu übersetzen. Das Buch wendet sich an Studierende der Paläontologie, an Lehrer und an interessierte Laien. Der Stoff ist didaktisch gut aufbereitet und spezielle Themen sind in eigenen Kästen untergebracht, so dass der Text flüssig lesbar bleibt. So werden zu allen wichtigen Tiergruppen ausführliche Kladogramme in den Kästen präsentiert, in welchen eine Fülle von Merkmalen aufgelistet werden. Gleichzeitig zeigt Benton auch die Kontroversen in den phylogenetischen Analysen der verschiedenen Gruppen auf, so dass der Studierende nicht nur einen Einblick in die Argumentationsweise der phylogenetischen Analyse erhält, sondern auch an aktuelle wissenschaftliche Diskussionen herangeführt wird. Insbesondere wird immer wieder der Vergleich zwischen molekulargenetischen Analysen und den herkömmlichen, auf morphologischen Merkmalen beruhenden Verwandtschaftsanalysen gezogen. Zur Orientierung wird am Ende des Buches noch eine Übersicht der Taxa gegeben, die den Prinzipien der phylogenetischen Systematik entspricht und die Verwandtschaftsverhältnisse widerspiegelt.Im Unterschied zu vielen amerikanischen Lehrbüchern bietet sich Bentons Lehrbuch für eine Übersetzung ins Deutsche insofern an, als es auch zahlreiche wichtige europäische Fossillagerstätten berücksichtigt. Somit machte ich mich auf die Suche nach einem mutigen Verleger und fand ihn in Dr. Friedrich Pfeil, der sich schließlich bereiterklärte, die deutsche Version des Lehrbuches herauszugeben. Leider ging die Übersetzungs- und Korrekturarbeit deutlich langsamer voran als geplant, da ich einerseits als Hochschullehrer auch zahlreiche andere Aufgaben zu erfüllen habe und andererseits durch eine schwere Erkrankung, die zwei längere Krankenhausaufenthalte nötig machte, immer wieder die Arbeit aussetzen musste. Deshalb

Anbieter: Dodax
Stand: 29.10.2020
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Unsere Ontogenese gleicht unserer Phylogenese - zumindest in mancherlei Hinsicht: Wir werden geboren - hilflos und nackt - und entwickeln Sprache, Motorik, Hilfsmittel, um Gemeinschaft zu schliessen und unser Überleben zu sichern. Sobald das Überleben als ungefährdet gilt, richten wir unsere Bestrebungen auf eine Verbesserung unseres Lebens. Zugleich entsteht Zeit: Zeit zum Nachdenken, Zeit zum Hinterfragen, aber auch Zeit zum Zeitvertreib. Wir benötigen nicht mehr all unsere Zeit für die Absicherung unseres Lebens und entwickeln die Idee von Glückseligkeit, von Zufriedenheit, von Sinn. Technisierung und Globalisierung helfen Zeit und Geld einzusparen, die ihrerseits wiederum in mehr Lebenssinn investiert werden können. Dabei nehmen wir eine Verselbstständigung der von uns geschaffenen Institutionen in Kauf und schränken unsere Freiheiten ein. Gleichsam entsteht durch eben jene Institutionen, welche in höchst automatisierter Weise grosse Teile unseres (Zusammen-)Lebens regeln, mehr Zeit - die wir für mehr individuelle Freiheit zu nutzen versuchen. Diese schränken wir jedoch selbst ein, indem wir an unzeitgemässen Traditionen und Glaubenssätzen klammern, welche uns unsere so sehr ersehnten Konstanten bereitstellen. Trifft Tradiertes auf Innovation oder Glauben auf Wissenschaft, treten nicht gerade selten Ungereimtheiten zutage. Manch ein Widerspruch, manch ein Zwiespalt begegnet uns, wenn wir uns in der Welt umblicken, aber auch in uns selbst hineinschauen. Kunst ist ein Weg, diese Innerungen zu äussern. Kunst muss nicht schön, nicht klug, nicht sinnvoll sein. Doch immer dient Kunst dem Nach-aussen-Krempeln von Gedanken und Gefühlen. Und nicht selten versucht sie dabei einen Beitrag zu leisten, unser ach so widerspruchsvolles Leben zu beWELTigen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 29.10.2020
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Beweltigung
5,49 € *
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Unsere Ontogenese gleicht unserer Phylogenese - zumindest in mancherlei Hinsicht: Wir werden geboren - hilflos und nackt - und entwickeln Sprache, Motorik, Hilfsmittel, um Gemeinschaft zu schließen und unser Überleben zu sichern. Sobald das Überleben als ungefährdet gilt, richten wir unsere Bestrebungen auf eine Verbesserung unseres Lebens. Zugleich entsteht Zeit: Zeit zum Nachdenken, Zeit zum Hinterfragen, aber auch Zeit zum Zeitvertreib. Wir benötigen nicht mehr all unsere Zeit für die Absicherung unseres Lebens und entwickeln die Idee von Glückseligkeit, von Zufriedenheit, von Sinn. Technisierung und Globalisierung helfen Zeit und Geld einzusparen, die ihrerseits wiederum in mehr Lebenssinn investiert werden können. Dabei nehmen wir eine Verselbstständigung der von uns geschaffenen Institutionen in Kauf und schränken unsere Freiheiten ein. Gleichsam entsteht durch eben jene Institutionen, welche in höchst automatisierter Weise große Teile unseres (Zusammen-)Lebens regeln, mehr Zeit - die wir für mehr individuelle Freiheit zu nutzen versuchen. Diese schränken wir jedoch selbst ein, indem wir an unzeitgemäßen Traditionen und Glaubenssätzen klammern, welche uns unsere so sehr ersehnten Konstanten bereitstellen. Trifft Tradiertes auf Innovation oder Glauben auf Wissenschaft, treten nicht gerade selten Ungereimtheiten zutage. Manch ein Widerspruch, manch ein Zwiespalt begegnet uns, wenn wir uns in der Welt umblicken, aber auch in uns selbst hineinschauen. Kunst ist ein Weg, diese Innerungen zu äußern. Kunst muss nicht schön, nicht klug, nicht sinnvoll sein. Doch immer dient Kunst dem Nach-außen-Krempeln von Gedanken und Gefühlen. Und nicht selten versucht sie dabei einen Beitrag zu leisten, unser ach so widerspruchsvolles Leben zu beWELTigen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 29.10.2020
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