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Evolutionäre Anthropologie zur Einführung
15,40 € *
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Evolutionäre Anthropologie bezeichnet heute einen integrativen Forschungszweig, der die Vielfalt und die Geschichte der Menschheit unter evolutionstheoretischen Gesichtspunkten untersucht. Im Zentrum steht die Rekonstruktion von Evolution und Phylogenese anhand fossiler und archäologischer Befunde sowie auf der Grundlage genetisch vergleichender Studien (einschließlich fossiler DNA). Beteiligte Fächer sind die Paläoanthropologie und Archäologie, die evolutionäre Genetik, die biologische und kulturelle Anthropologie, Verhaltensökologie, Primatologie, Linguistik sowie die Psychologie und die Kognitionswissenschaften. Diese Einführung von Marianne Sommer beschreibt die Entwicklung des Forschungsfelds in einer kulturhistorischen Perspektive und geht der Frage nach seiner gesellschaftlichen Relevanz nach.

Anbieter: buecher
Stand: 12.07.2020
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Paläontologie der Wirbeltiere
48,00 € *
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Vorwort des Übersetzers:Die moderne Wirbeltierpaläontologie ist ein faszinierender, interdisziplinärer Bereich der Bio- und Geowissenschaften, der sich in den letzten Jahren rasant entwickelt hat.Durch die Feldforschung in aller Welt werden ständig neue, aufregende Fossilien gefunden, die unser Bild von der Evolution der Wirbeltiere ergänzen und neue Aspekte hinzufügen. Aufgrund der Komplexität eines Wirbeltierskelettes liefern besonders Wirbeltierfossilien eine Fülle biologischer Informationen. Dadurch kann für die Wirbeltiere die Phylogenese sehr detailliert analysiert werden.Gleichzeitig lassen sich auch zahlreiche Informationen über die Lebensweise der betreffenden Organismen gewinnen. Dadurch wird die Analyse der Evolution der einzelnen Arten mit ihren unterschiedlichen Anpassungen zu einem wichtigen Forschungsschwerpunkt der Wirbeltierpaläontologie neben der phylogenetischen Systematik. In diesem Bereich liegt die zweite Ursache für die rasche Entwicklung des Fachgebietes, denn das Methodenspektrum wird durch neue technische Entwicklungen ständig erweitert, so dass die Wirbeltierpaläontologie heute in immer stärkerem Maße auf hochtechnologische wissenschaftliche Labors zugreift, um ihre Fragestellungen über die Biologie der fossilen Lebewesen beantworten zu können. So haben zum Beispiel die Bestrahlung mit UV-Licht bestimmter Spektralbereiche und die Röntgentomografie eine Fülle neuer anatomischer Informationen geliefert. Der Einsatz von Computermodellierungen hat bei der biomechanischen Analyse der Laufbewegungen von Dinosauriern sehr viel geholfen und die Isotopenanalyse hat uns zahlreiche Informationen zur Ernährung und zur Biogeografie ausgestorbener Arten beschert. Schließlich hat die DNS-Analyse auch ihre Anwendung in der Paläontologie gefunden, wenngleich sie momentan auf das Quartär beschränkt ist.Auf dem deutschsprachigen Büchermarkt fehlte bisher ein kompaktes Fachbuch zu diesem faszinierenden Wissensgebiet und so entschloss ich mich, das gut verständliche Lehrbuch 'Vertebrate Paleontology' des britischen Wirbeltierpaläontologen und Paläoherpetologen Michael J. Benton ins Deutsche zu übersetzen. Das Buch wendet sich an Studierende der Paläontologie, an Lehrer und an interessierte Laien. Der Stoff ist didaktisch gut aufbereitet und spezielle Themen sind in eigenen Kästen untergebracht, so dass der Text flüssig lesbar bleibt. So werden zu allen wichtigen Tiergruppen ausführliche Kladogramme in den Kästen präsentiert, in welchen eine Fülle von Merkmalen aufgelistet werden. Gleichzeitig zeigt Benton auch die Kontroversen in den phylogenetischen Analysen der verschiedenen Gruppen auf, so dass der Studierende nicht nur einen Einblick in die Argumentationsweise der phylogenetischen Analyse erhält, sondern auch an aktuelle wissenschaftliche Diskussionen herangeführt wird. Insbesondere wird immer wieder der Vergleich zwischen molekulargenetischen Analysen und den herkömmlichen, auf morphologischen Merkmalen beruhenden Verwandtschaftsanalysen gezogen. Zur Orientierung wird am Ende des Buches noch eine Übersicht der Taxa gegeben, die den Prinzipien der phylogenetischen Systematik entspricht und die Verwandtschaftsverhältnisse widerspiegelt.Im Unterschied zu vielen amerikanischen Lehrbüchern bietet sich Bentons Lehrbuch für eine Übersetzung ins Deutsche insofern an, als es auch zahlreiche wichtige europäische Fossillagerstätten berücksichtigt. Somit machte ich mich auf die Suche nach einem mutigen Verleger und fand ihn in Dr. Friedrich Pfeil, der sich schließlich bereiterklärte, die deutsche Version des Lehrbuches herauszugeben. Leider ging die Übersetzungs- und Korrekturarbeit deutlich langsamer voran als geplant, da ich einerseits als Hochschullehrer auch zahlreiche andere Aufgaben zu erfüllen habe und andererseits durch eine schwere Erkrankung, die zwei längere Krankenhausaufenthalte nötig machte, immer wieder die Arbeit aussetzen musste. Deshalb

Anbieter: buecher
Stand: 12.07.2020
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Paläontologie der Wirbeltiere
49,40 € *
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Vorwort des Übersetzers:Die moderne Wirbeltierpaläontologie ist ein faszinierender, interdisziplinärer Bereich der Bio- und Geowissenschaften, der sich in den letzten Jahren rasant entwickelt hat.Durch die Feldforschung in aller Welt werden ständig neue, aufregende Fossilien gefunden, die unser Bild von der Evolution der Wirbeltiere ergänzen und neue Aspekte hinzufügen. Aufgrund der Komplexität eines Wirbeltierskelettes liefern besonders Wirbeltierfossilien eine Fülle biologischer Informationen. Dadurch kann für die Wirbeltiere die Phylogenese sehr detailliert analysiert werden.Gleichzeitig lassen sich auch zahlreiche Informationen über die Lebensweise der betreffenden Organismen gewinnen. Dadurch wird die Analyse der Evolution der einzelnen Arten mit ihren unterschiedlichen Anpassungen zu einem wichtigen Forschungsschwerpunkt der Wirbeltierpaläontologie neben der phylogenetischen Systematik. In diesem Bereich liegt die zweite Ursache für die rasche Entwicklung des Fachgebietes, denn das Methodenspektrum wird durch neue technische Entwicklungen ständig erweitert, so dass die Wirbeltierpaläontologie heute in immer stärkerem Maße auf hochtechnologische wissenschaftliche Labors zugreift, um ihre Fragestellungen über die Biologie der fossilen Lebewesen beantworten zu können. So haben zum Beispiel die Bestrahlung mit UV-Licht bestimmter Spektralbereiche und die Röntgentomografie eine Fülle neuer anatomischer Informationen geliefert. Der Einsatz von Computermodellierungen hat bei der biomechanischen Analyse der Laufbewegungen von Dinosauriern sehr viel geholfen und die Isotopenanalyse hat uns zahlreiche Informationen zur Ernährung und zur Biogeografie ausgestorbener Arten beschert. Schließlich hat die DNS-Analyse auch ihre Anwendung in der Paläontologie gefunden, wenngleich sie momentan auf das Quartär beschränkt ist.Auf dem deutschsprachigen Büchermarkt fehlte bisher ein kompaktes Fachbuch zu diesem faszinierenden Wissensgebiet und so entschloss ich mich, das gut verständliche Lehrbuch 'Vertebrate Paleontology' des britischen Wirbeltierpaläontologen und Paläoherpetologen Michael J. Benton ins Deutsche zu übersetzen. Das Buch wendet sich an Studierende der Paläontologie, an Lehrer und an interessierte Laien. Der Stoff ist didaktisch gut aufbereitet und spezielle Themen sind in eigenen Kästen untergebracht, so dass der Text flüssig lesbar bleibt. So werden zu allen wichtigen Tiergruppen ausführliche Kladogramme in den Kästen präsentiert, in welchen eine Fülle von Merkmalen aufgelistet werden. Gleichzeitig zeigt Benton auch die Kontroversen in den phylogenetischen Analysen der verschiedenen Gruppen auf, so dass der Studierende nicht nur einen Einblick in die Argumentationsweise der phylogenetischen Analyse erhält, sondern auch an aktuelle wissenschaftliche Diskussionen herangeführt wird. Insbesondere wird immer wieder der Vergleich zwischen molekulargenetischen Analysen und den herkömmlichen, auf morphologischen Merkmalen beruhenden Verwandtschaftsanalysen gezogen. Zur Orientierung wird am Ende des Buches noch eine Übersicht der Taxa gegeben, die den Prinzipien der phylogenetischen Systematik entspricht und die Verwandtschaftsverhältnisse widerspiegelt.Im Unterschied zu vielen amerikanischen Lehrbüchern bietet sich Bentons Lehrbuch für eine Übersetzung ins Deutsche insofern an, als es auch zahlreiche wichtige europäische Fossillagerstätten berücksichtigt. Somit machte ich mich auf die Suche nach einem mutigen Verleger und fand ihn in Dr. Friedrich Pfeil, der sich schließlich bereiterklärte, die deutsche Version des Lehrbuches herauszugeben. Leider ging die Übersetzungs- und Korrekturarbeit deutlich langsamer voran als geplant, da ich einerseits als Hochschullehrer auch zahlreiche andere Aufgaben zu erfüllen habe und andererseits durch eine schwere Erkrankung, die zwei längere Krankenhausaufenthalte nötig machte, immer wieder die Arbeit aussetzen musste. Deshalb

Anbieter: buecher
Stand: 12.07.2020
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Phylogenese und Funktionen von Spinnennetzen
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Sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart zog und zieht Arachne durch Kunstfertigkeit und faszinierende Eigenschaften das Interesse auf sich. Früher erstaunte die griechische Sage, in der Arachne sich mit den Göttern anlegte. Heute ist es nicht nur die außergewöhnliche Beschaffenheit der Seide, mit der sich Forscher beschäftigen, sondern auch die besondere Verarbeitung des Fadens durch die Spinne zu überaus effektiven Fangnetzen. Als raffinierteste und am weitesten entwickelte Variante dieser Netze erscheint das Radnetz. Doch wie sich die so genannte Phylogenese, die stammesgeschichtliche Entwicklung, der Spinnennetze tatsächlich abgespielt hat und welche Aufgaben diesen Spinngeweben zukommen, ist bis heute noch nicht geklärt.

Anbieter: Dodax
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Evolutionäre Anthropologie zur Einführung
14,90 € *
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Evolutionäre Anthropologie bezeichnet heute einen integrativen Forschungszweig, der die Vielfalt und die Geschichte der Menschheit unter evolutionstheoretischen Gesichtspunkten untersucht. Im Zentrum steht die Rekonstruktion von Evolution und Phylogenese anhand fossiler und archäologischer Befunde sowie auf der Grundlage genetisch vergleichender Studien (einschließlich fossiler DNA). Beteiligte Fächer sind die Paläoanthropologie und Archäologie, die evolutionäre Genetik, die biologische und kulturelle Anthropologie, Verhaltensökologie, Primatologie, Linguistik sowie die Psychologie und die Kognitionswissenschaften. Diese Einführung von Marianne Sommer beschreibt die Entwicklung des Forschungsfelds in einer kulturhistorischen Perspektive und geht der Frage nach seiner gesellschaftlichen Relevanz nach.

Anbieter: Dodax
Stand: 12.07.2020
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Paläontologie der Wirbeltiere
48,00 € *
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Vorwort des Übersetzers:Die moderne Wirbeltierpaläontologie ist ein faszinierender, interdisziplinärer Bereich der Bio- und Geowissenschaften, der sich in den letzten Jahren rasant entwickelt hat.Durch die Feldforschung in aller Welt werden ständig neue, aufregende Fossilien gefunden, die unser Bild von der Evolution der Wirbeltiere ergänzen und neue Aspekte hinzufügen. Aufgrund der Komplexität eines Wirbeltierskelettes liefern besonders Wirbeltierfossilien eine Fülle biologischer Informationen. Dadurch kann für die Wirbeltiere die Phylogenese sehr detailliert analysiert werden.Gleichzeitig lassen sich auch zahlreiche Informationen über die Lebensweise der betreffenden Organismen gewinnen. Dadurch wird die Analyse der Evolution der einzelnen Arten mit ihren unterschiedlichen Anpassungen zu einem wichtigen Forschungsschwerpunkt der Wirbeltierpaläontologie neben der phylogenetischen Systematik. In diesem Bereich liegt die zweite Ursache für die rasche Entwicklung des Fachgebietes, denn das Methodenspektrum wird durch neue technische Entwicklungen ständig erweitert, so dass die Wirbeltierpaläontologie heute in immer stärkerem Maße auf hochtechnologische wissenschaftliche Labors zugreift, um ihre Fragestellungen über die Biologie der fossilen Lebewesen beantworten zu können. So haben zum Beispiel die Bestrahlung mit UV-Licht bestimmter Spektralbereiche und die Röntgentomografie eine Fülle neuer anatomischer Informationen geliefert. Der Einsatz von Computermodellierungen hat bei der biomechanischen Analyse der Laufbewegungen von Dinosauriern sehr viel geholfen und die Isotopenanalyse hat uns zahlreiche Informationen zur Ernährung und zur Biogeografie ausgestorbener Arten beschert. Schließlich hat die DNS-Analyse auch ihre Anwendung in der Paläontologie gefunden, wenngleich sie momentan auf das Quartär beschränkt ist.Auf dem deutschsprachigen Büchermarkt fehlte bisher ein kompaktes Fachbuch zu diesem faszinierenden Wissensgebiet und so entschloss ich mich, das gut verständliche Lehrbuch 'Vertebrate Paleontology' des britischen Wirbeltierpaläontologen und Paläoherpetologen Michael J. Benton ins Deutsche zu übersetzen. Das Buch wendet sich an Studierende der Paläontologie, an Lehrer und an interessierte Laien. Der Stoff ist didaktisch gut aufbereitet und spezielle Themen sind in eigenen Kästen untergebracht, so dass der Text flüssig lesbar bleibt. So werden zu allen wichtigen Tiergruppen ausführliche Kladogramme in den Kästen präsentiert, in welchen eine Fülle von Merkmalen aufgelistet werden. Gleichzeitig zeigt Benton auch die Kontroversen in den phylogenetischen Analysen der verschiedenen Gruppen auf, so dass der Studierende nicht nur einen Einblick in die Argumentationsweise der phylogenetischen Analyse erhält, sondern auch an aktuelle wissenschaftliche Diskussionen herangeführt wird. Insbesondere wird immer wieder der Vergleich zwischen molekulargenetischen Analysen und den herkömmlichen, auf morphologischen Merkmalen beruhenden Verwandtschaftsanalysen gezogen. Zur Orientierung wird am Ende des Buches noch eine Übersicht der Taxa gegeben, die den Prinzipien der phylogenetischen Systematik entspricht und die Verwandtschaftsverhältnisse widerspiegelt.Im Unterschied zu vielen amerikanischen Lehrbüchern bietet sich Bentons Lehrbuch für eine Übersetzung ins Deutsche insofern an, als es auch zahlreiche wichtige europäische Fossillagerstätten berücksichtigt. Somit machte ich mich auf die Suche nach einem mutigen Verleger und fand ihn in Dr. Friedrich Pfeil, der sich schließlich bereiterklärte, die deutsche Version des Lehrbuches herauszugeben. Leider ging die Übersetzungs- und Korrekturarbeit deutlich langsamer voran als geplant, da ich einerseits als Hochschullehrer auch zahlreiche andere Aufgaben zu erfüllen habe und andererseits durch eine schwere Erkrankung, die zwei längere Krankenhausaufenthalte nötig machte, immer wieder die Arbeit aussetzen musste. Deshalb

Anbieter: Dodax
Stand: 12.07.2020
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Selbstorganisation
79,99 € *
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Wolfgang Krohn, Giinter Kiippers "Selbstorganisation" steht heute als umfassender Begriff fUr eine Reihe von Konzepten, die unter verschiedenen Namen wie Synergetik, Autopoiese, dissipative Strukturen, selbstreferente Systeme eines gemeinsam haben: die Bemiihung urn die Beschreibung und das Verstiindnis des Verhaltens komple xer, dynamischer Systeme. In der Physik etwa geht es urn die Erkliirung von Strukturbildung (hydrodynamische Konvektionsstromung) oder kohiirentem Verhalten (Laser). Die Chemie untersucht die Entstehung riiumlicher und/oder zeitlicher Strukturen in chemischen Reaktionen, im Grenzgebiet zwischen Chemie und Biologie studiert man die Entstehung und Entwicklung hochkom plexer organischer Molekiile und versucht die Entstehung biologischer Information in einer priibiotischen Welt zu verstehen. Von der Neurophysiolo gie bis hin zur Okologie werden in der Biologie Phiinomene der Ontogenese und der Phylogenese untersucht, urn zu verstehen wie aus Einfachem Komplexes entstehen kann. Die Bemiihungen der Humanwissenschaften urn ein Verstiind nis der Genese und Entwicklung von Sprache, Kultur und Zivilisation soU die Liste der Beispiele abschlie. Ben. In den 60er und friihen 70er Jahren wurden in verschiedenen Disziplinen zuniichst unabhiingig voneinander die Grundlagen hierfiir entwickelt. Man versuchte die Entstehung von Ordnung und deren Ausdifferenzierung in immer komplexere Strukturen ansatzweise zu beschreiben. Erst Mitte der 70er Jahre wurde die enge Verwandtschaft der Konzepte nicht nur beziiglich der gemeinsamen FragesteUung, sondern auch im Hinblick auf wichtige Grundbe griffen und Formalismen entdeckt und es kam zu ihrer transdiszipliniiren Vernetzung, zu einem heute fast aUe Disziplinen umfassenden Forschungspro gramm der "SelbstorganisatioD".

Anbieter: Dodax
Stand: 12.07.2020
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Soziologische Fragen zum Göbekli Tepe
15,90 CHF *
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik und Völker, , Sprache: Deutsch, Abstract: Der vor fast 12.000 Jahren gebaute Kultbau am Göbekli Tepe in der südöstlichen Türkei nahe Urfa/ Sangliurfa wird in meinem Buch 'Marx, Engels und die Teilung der Arbeit, Materialien zur Gesellschaftstheorie und Geschichte, 10. Ausgabe' als Exkurs behandelt; den gebe ich hier wieder. Marx und Engels stellten 1845 ein soziologisches Modell der sozialen Evolution vor. Darin werden auch die urgeschichtliche Entwicklung des Menschen und später auch die der Familienformen thematisiert. Bekannt ist in diesem Zusammenhang der Begriff des Urkommunismus als frühe Lebensform, in der es jedenfalls noch keine Herrschaft geben konnte, sonst wäre es kein Kommunismus. Auf Marx und Engels wird hier aber nur beiläufig eingegangen. Eher stellt sich die Frage, wie weit der Blick auf rezente Urvölker weiterführt, um historische Gemeinschaften zu erkennen, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts untersucht wurden. Und es gilt, die Entstehung des Denkens in Onto- und Phylogenese zu berücksichtigen. Beim Bekanntwerden der Funde am Göbekli Tepe durch die Arbeit Klaus Schmidts 'Sie bauten die ersten Tempel...' (2008) ergab sich die mutmassliche Existenz einer bis dahin nicht gesehenen menschlichen Epoche, in der offenbar nicht-sesshafte Gruppen, SammlerInnen und Jäger, einen riesigen Kultbau errichten konnten - wenn nicht Sesshaftigkeit schon früher entstand als heute angenommen wird. Der Kultbau am Göbekli Tepe besteht aus einer Reihe von Steinkreisen mit etwa 20 Meter Durchmesser. Die (leicht ovalen) äusseren Felssteinmauern werden gestützt von einer Reihe gut zwei Meter über den Boden ragender Pfeiler, die durch ein Kopfstück (T-Pfeiler) und zum Teil durch eingemeisselte 'Arme' deutlich als 'menschlich' gekennzeichnet sind. Es handelt sich offenbar um religiöse Symbole. Solche im Übergang von Animismus und Magie zur mythischen Göttervorstellung? In der Mitte jeden Kreises, von denen bisher vier ausgegraben wurden, steht ein grösseres, bis gut fünf Meter über den Boden aufragendes, vielleicht Frau und Mann darstellendes Götter-Paar. Die bis gut zwölf Tonnen schweren T-Pfeiler zeigen Bildhauereien hoher Qualität, meist gefährliche Tiere, aber auch tanzende Kraniche, die möglicherweise SchamanInnen darstellen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.07.2020
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Soziologische Fragen zum Göbekli Tepe
12,99 € *
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik und Völker, , Sprache: Deutsch, Abstract: Der vor fast 12.000 Jahren gebaute Kultbau am Göbekli Tepe in der südöstlichen Türkei nahe Urfa/ Sangliurfa wird in meinem Buch 'Marx, Engels und die Teilung der Arbeit, Materialien zur Gesellschaftstheorie und Geschichte, 10. Ausgabe' als Exkurs behandelt; den gebe ich hier wieder. Marx und Engels stellten 1845 ein soziologisches Modell der sozialen Evolution vor. Darin werden auch die urgeschichtliche Entwicklung des Menschen und später auch die der Familienformen thematisiert. Bekannt ist in diesem Zusammenhang der Begriff des Urkommunismus als frühe Lebensform, in der es jedenfalls noch keine Herrschaft geben konnte, sonst wäre es kein Kommunismus. Auf Marx und Engels wird hier aber nur beiläufig eingegangen. Eher stellt sich die Frage, wie weit der Blick auf rezente Urvölker weiterführt, um historische Gemeinschaften zu erkennen, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts untersucht wurden. Und es gilt, die Entstehung des Denkens in Onto- und Phylogenese zu berücksichtigen. Beim Bekanntwerden der Funde am Göbekli Tepe durch die Arbeit Klaus Schmidts 'Sie bauten die ersten Tempel...' (2008) ergab sich die mutmaßliche Existenz einer bis dahin nicht gesehenen menschlichen Epoche, in der offenbar nicht-seßhafte Gruppen, SammlerInnen und Jäger, einen riesigen Kultbau errichten konnten - wenn nicht Seßhaftigkeit schon früher entstand als heute angenommen wird. Der Kultbau am Göbekli Tepe besteht aus einer Reihe von Steinkreisen mit etwa 20 Meter Durchmesser. Die (leicht ovalen) äußeren Felssteinmauern werden gestützt von einer Reihe gut zwei Meter über den Boden ragender Pfeiler, die durch ein Kopfstück (T-Pfeiler) und zum Teil durch eingemeißelte 'Arme' deutlich als 'menschlich' gekennzeichnet sind. Es handelt sich offenbar um religiöse Symbole. Solche im Übergang von Animismus und Magie zur mythischen Göttervorstellung? In der Mitte jeden Kreises, von denen bisher vier ausgegraben wurden, steht ein größeres, bis gut fünf Meter über den Boden aufragendes, vielleicht Frau und Mann darstellendes Götter-Paar. Die bis gut zwölf Tonnen schweren T-Pfeiler zeigen Bildhauereien hoher Qualität, meist gefährliche Tiere, aber auch tanzende Kraniche, die möglicherweise SchamanInnen darstellen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 12.07.2020
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